Dienstag, 28. Oktober 2014

Herbst 2014- 08- Bali, Höhle, Wachsfiguren, Rethimno

Hier ist nur die Karte hinzu gekommen

22.10.2014, Mittwoch

Die Sonne geht über den Bergen ziemlich spät auf. Das Morgenbad im Meer erfrischt, das Frühstück schmeckt und der Rest des Blogs wird geschrieben und für das Hochladen vorbereitet.


Bananen wachsen in Bali

Bali-Bucht
Ziemlich spät, gegen 12.00 Uhr ist alles geschrieben, die Fotos bearbeitet und der Post hochgeladen.

Über sehr enge und steile Straßen fahren wir zur Sfendoni-Höhle. Mit unserer Klara sind wir mehrfach nicht einverstanden, sie will uns in abenteuerliche Feldwege führen, so dass wir nach Wegweiser, Gefühl und Karte fahren. Zum Besichtigen der Höhle sind ideal vor Ort angekommen. In einer viertel Stunde beginnt eine Führung auf Englisch. Auf einem 140 m langen Metallstelzensteig wandern wir  bis zum Ende des für Besucher erschlossenen Teils. Wechselnde farbige Lampen beleuchten die in zehntausenden von Jahren entstandenen Tropfsteingebilde. Immer wieder schön anzusehen.



Das private Wachsfigurenkabinett zur kretischen Geschichte in Zoniana suchen und finden wir. Die liebevolle und einfache Ausstellung rührt uns an.

Im Wachsfigurenkabinett
Es ist spät, bald wird es dunkel werden, wir brauchen einen Übernachtungsplatz. Wenn möglich günstig mit Dusche am Meer gelegen. Hier in den Wolken auf knapp 700 Höhenmetern wollen wir nicht bleiben.

Ins Navi gebe ich statt Ökoroute leichte Route für LKW ein. Diesmal will Klara nur einmal mit mir streiten. Bei Stavromenos finden wir am Strand unseren Platz für die Nacht.

 

23.10.2014, Donnerstag

Zum Nationalheiligtum nach Arkadiou, anschließend in die Provinzhauptstadt Rethimno

1866 wurden die im Kloster eingeschlossenen 300 Bewaffneten und 600 Frauen und Kinder von einem 15 000 Mann starken türkischen Heer belagert. Nach der Weigerung der Verteidiger sich auszuliefern folgte der Sturm der Belagerer. Fast alle Verteidiger starben, durch die Sprengung des Pulverturms aber auch 1800 angreifende Türken. Seitdem ist das Kloster Arkadi das heilige Symbol der kretischen Freiheit.

Kloster Arkadi von außen. Das Gebäude zieht sich als Schutz um die in der Mitte stehende Kirche.





Nach der Besichtigung essen wir Joghurt mit Thymiansirup. Wir hatten uns ein Getränk vorgestellt.
Weiter nach Rethimno. An der Marina finden wir einen Parkplatz. Auf zur Stadtbesichtigung.

Rethimno ist mit 28 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Kretas. Die venezianische Festung thront auf einer felsigen Halbinsel nördlich der Stadt. Die ganze Altstadt ist eine einzige Gaststätte und ein einziger Kunsthandwerkerladen mit Souvenirläden ausreichend bestückt. Touristen und Einheimische junge Leute, Studenten?, bevölkern diese quirlige, sympathische Innenstadt. Wir lassen uns treiben und genießen.

Auf der Festung




Man acht auf den Spiegel

In den gassen von Rethimno
Es wird spät. Bald wird es dunkel und noch kein Übernachtungsplatz. Zurück zum Auto, rein in den Feierabendverkehr, langsam raus aus der Stadt. Am Straßenrand eine Tankstelle mit Autogas, rechts raus, Autogas rein, bezahlen, weiter. Es dunkelt sich ein. Im Dämmerlicht sehen wir eine langgestreckte Bucht. Hier müsste man stehen können. An einer Taverne/Strandbar  rechts raus, beim Wirt fragen, no Problem mit Übernachtung.
 
Strandspaziergang, drei junge Männer liegen im Halbdunkel am Strand, Albaner. Wir kramen alle albanischen Vokabeln raus, die wir kennen für: Guten Tag, Prost, Bitte, Danke. Gegenseitige Freude. So einfach kann Verständigung sein.

 

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