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| Hier ist nur die Karte hinzu gekommen |
22.10.2014, Mittwoch
Die Sonne geht über den Bergen ziemlich spät auf. Das
Morgenbad im Meer erfrischt, das Frühstück schmeckt und der Rest des Blogs wird
geschrieben und für das Hochladen vorbereitet.
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| Bananen wachsen in Bali |
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| Bali-Bucht |
Ziemlich spät, gegen 12.00 Uhr ist alles geschrieben, die
Fotos bearbeitet und der Post hochgeladen.
Über sehr enge und steile Straßen fahren wir zur
Sfendoni-Höhle. Mit unserer Klara sind wir mehrfach nicht einverstanden, sie
will uns in abenteuerliche Feldwege führen, so dass wir nach Wegweiser, Gefühl
und Karte fahren. Zum Besichtigen der Höhle sind ideal vor Ort angekommen. In
einer viertel Stunde beginnt eine Führung auf Englisch. Auf einem 140 m langen
Metallstelzensteig wandern wir bis zum
Ende des für Besucher erschlossenen Teils. Wechselnde farbige Lampen beleuchten
die in zehntausenden von Jahren entstandenen Tropfsteingebilde. Immer wieder
schön anzusehen.
Das private Wachsfigurenkabinett zur kretischen Geschichte
in Zoniana suchen und finden wir. Die liebevolle und einfache Ausstellung rührt
uns an.
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| Im Wachsfigurenkabinett |
Es ist spät, bald wird es dunkel werden, wir brauchen einen
Übernachtungsplatz. Wenn möglich günstig mit Dusche am Meer gelegen. Hier in
den Wolken auf knapp 700 Höhenmetern wollen wir nicht bleiben.
Ins Navi gebe ich statt Ökoroute leichte Route für LKW ein.
Diesmal will Klara nur einmal mit mir streiten. Bei Stavromenos finden wir am
Strand unseren Platz für die Nacht.
23.10.2014, Donnerstag
Zum Nationalheiligtum nach Arkadiou, anschließend in die
Provinzhauptstadt Rethimno
1866 wurden die im Kloster eingeschlossenen 300 Bewaffneten
und 600 Frauen und Kinder von einem 15 000 Mann starken türkischen Heer
belagert. Nach der Weigerung der Verteidiger sich auszuliefern folgte der Sturm
der Belagerer. Fast alle Verteidiger starben, durch die Sprengung des
Pulverturms aber auch 1800 angreifende Türken. Seitdem ist das Kloster Arkadi
das heilige Symbol der kretischen Freiheit.
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| Kloster Arkadi von außen. Das Gebäude zieht sich als Schutz um die in der Mitte stehende Kirche. |
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| Nach der Besichtigung essen wir Joghurt mit Thymiansirup. Wir hatten uns ein Getränk vorgestellt. |
Weiter nach Rethimno. An der Marina finden wir einen
Parkplatz. Auf zur Stadtbesichtigung.
Rethimno ist mit 28 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt
Kretas. Die venezianische Festung thront auf einer felsigen Halbinsel nördlich
der Stadt. Die ganze Altstadt ist eine einzige Gaststätte und ein einziger
Kunsthandwerkerladen mit Souvenirläden ausreichend bestückt. Touristen und
Einheimische junge Leute, Studenten?, bevölkern diese quirlige, sympathische
Innenstadt. Wir lassen uns treiben und genießen.
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| Auf der Festung |
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| Man acht auf den Spiegel |
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| In den gassen von Rethimno |
Es wird spät. Bald wird es dunkel und noch kein
Übernachtungsplatz. Zurück zum Auto, rein in den Feierabendverkehr, langsam
raus aus der Stadt. Am Straßenrand eine Tankstelle mit Autogas, rechts raus,
Autogas rein, bezahlen, weiter. Es dunkelt sich ein. Im Dämmerlicht sehen wir
eine langgestreckte Bucht. Hier müsste man stehen können. An einer
Taverne/Strandbar rechts raus, beim Wirt
fragen, no Problem mit Übernachtung.
Strandspaziergang, drei junge Männer
liegen im Halbdunkel am Strand, Albaner. Wir kramen alle albanischen Vokabeln
raus, die wir kennen für: Guten Tag, Prost, Bitte, Danke. Gegenseitige Freude.
So einfach kann Verständigung sein.

















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