05.10.2014, Sonntag
Um 3 Uhr geht die Nacht zu Ende. Ein Notstromaggregat
verbreitet Lärm. Mit diesem wird eine Fördereinrichtung für Muscheln
angetrieben. Von den Muschelbänken in der Bucht von Thessaloniki werden die
Muscheln geholt, hier auf den „Muschelkähnen“ in Netzsäcke portioniert und in
den bereit stehenden LKW mit bulgarischem Kennzeichen verladen. Knochenarbeit
für die Männer, die richtig viel Lärm macht.
Je später der Morgen, desto ruhiger wird es. Baden, duschen,
frühstücken und dann weiter in Richtung Süden. Wir wollen nur bis zur Hälfte
Richtung Athen. Unterwegs fängt es an zu regnen, so dass wir uns fragen: was
machen wir bei Regenwetter am Mittelmeer? Ist es nicht sinnvoller gleich bis
zur Fähre zu fahren? O.K. machen wir, aber dann doch auf der Mautstraße, geht
ja schneller. Geht es auch, aber nach 4,90€ + 5,00€ + 4,15€ + 9,85€ + 9,85€ =
33,75€ tatsächlich gezahlter Maut auf etwas mehr als der Hälfte der Strecke,
wir schätzen 10€ für 40 bis 50 km, sind wir endgültig eines Besseren belehrt
worden. Mautstrecken in Griechenland mit dem Wohnmobil sind keine gute Idee.
Runter von der Autobahn und Maut frei nach
Piräus. Um sieben sind wir am Hafen, um neun geht die Fähre. Ticket
buchen am Häuschen wie für eine Bus- oder Bahnfahrt. Hingehen, Personenzahl
angeben, Kennzeichen und Länge des Autos nennen, bezahlen und dann rauf auf die
Fähre.
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| Griechischer Wein und polnisches Bier |
Mit einem Pärchen aus Paderborn, die ebenfalls mit dem
Wohnmobil nach Kreta wollen trinken wir ihren Wein und unser Bier aus und legen
uns dann auf den billigsten Plätzen gegen Mitternacht zur Ruhe.
06.10.2014, Montag
Sechs Uhr einlaufen in den Hafen von Iraklion.
Runter von der Fähre, rauf auf den nächsten Parkplatz, jetzt
wird für drei Stunden nachgeschlafen.
Es ist bestes Wetter um Iraklion zu besichtigen, sonnig,
warm, nicht zu warm. Durch die Stadt zu Fuß, wirklich ansehenswert. Angenehmes
Flair, viele gut gelaunte Menschen, aufgeräumte Stadt, gut gefüllte
Gaststätten. Nach zwei bis drei Stunden reicht uns so viel Schönheit.
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| Im Hafen von Iraklion |
Angelika und Bernd sind auch schon zurück am WoMo. Vor einem
Jahr waren beide schon mal mit dem Wohnmobil hier und kenne einige schöne
Stellplätze. Auf der Küstenstraße fahren wir rund 40km bis nach Malia zu einer
schönen Badebucht mit Strandduschen. Hier bleiben wir für drei Nächte stehen.
Baden, relaxen, genießen, Rad fahren, wandern auf den
Felsen.
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| Mit den Rädern nach Malia |
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| Blick auf unsere Badebucht. |












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