Donnerstag, 16. Oktober 2014

Herbst 2014 04-Methonie, Piräus, Iraklion, Malia


05.10.2014, Sonntag

Um 3 Uhr geht die Nacht zu Ende. Ein Notstromaggregat verbreitet Lärm. Mit diesem wird eine Fördereinrichtung für Muscheln angetrieben. Von den Muschelbänken in der Bucht von Thessaloniki werden die Muscheln geholt, hier auf den „Muschelkähnen“ in Netzsäcke portioniert und in den bereit stehenden LKW mit bulgarischem Kennzeichen verladen. Knochenarbeit für die Männer, die richtig viel Lärm macht.

Je später der Morgen, desto ruhiger wird es. Baden, duschen, frühstücken und dann weiter in Richtung Süden. Wir wollen nur bis zur Hälfte Richtung Athen. Unterwegs fängt es an zu regnen, so dass wir uns fragen: was machen wir bei Regenwetter am Mittelmeer? Ist es nicht sinnvoller gleich bis zur Fähre zu fahren? O.K. machen wir, aber dann doch auf der Mautstraße, geht ja schneller. Geht es auch, aber nach 4,90€ + 5,00€ + 4,15€ + 9,85€ + 9,85€ = 33,75€ tatsächlich gezahlter Maut auf etwas mehr als der Hälfte der Strecke, wir schätzen 10€ für 40 bis 50 km, sind wir endgültig eines Besseren belehrt worden. Mautstrecken in Griechenland mit dem Wohnmobil sind keine gute Idee. Runter von der Autobahn und Maut frei nach  Piräus. Um sieben sind wir am Hafen, um neun geht die Fähre. Ticket buchen am Häuschen wie für eine Bus- oder Bahnfahrt. Hingehen, Personenzahl angeben, Kennzeichen und Länge des Autos nennen, bezahlen und dann rauf auf die Fähre.

Hier konnten wir es uns nicht verkneifen: wir singen: "Ich bin ein Mädchen aus Piräus..." - Der Hammer ist, als wir auslaufen läuten die Glocken mit dem Lied: "Ich bin ein Mädchen aus Piräus..." Einfach nur IRRRRRRRRE. 

Griechischer Wein und polnisches Bier
Mit einem Pärchen aus Paderborn, die ebenfalls mit dem Wohnmobil nach Kreta wollen trinken wir ihren Wein und unser Bier aus und legen uns dann auf den billigsten Plätzen gegen Mitternacht zur Ruhe.

 

06.10.2014, Montag

Sechs Uhr einlaufen in den Hafen von Iraklion.

Runter von der Fähre, rauf auf den nächsten Parkplatz, jetzt wird für drei Stunden nachgeschlafen.

Es ist bestes Wetter um Iraklion zu besichtigen, sonnig, warm, nicht zu warm. Durch die Stadt zu Fuß, wirklich ansehenswert. Angenehmes Flair, viele gut gelaunte Menschen, aufgeräumte Stadt, gut gefüllte Gaststätten. Nach zwei bis drei Stunden reicht uns so viel Schönheit.

Im Hafen von Iraklion



Angelika und Bernd sind auch schon zurück am WoMo. Vor einem Jahr waren beide schon mal mit dem Wohnmobil hier und kenne einige schöne Stellplätze. Auf der Küstenstraße fahren wir rund 40km bis nach Malia zu einer schönen Badebucht mit Strandduschen. Hier bleiben wir für drei Nächte stehen.
 
06.-09.10.2014, Montag bis Donnerstag

Baden, relaxen, genießen, Rad fahren, wandern auf den Felsen.

 
Mit den Rädern nach Malia

Malia wird auch als Ballermann Kretas bezeichnet. Für den Sommer scheint das zu stimmen. Jede Menge Diskos, Bars, Spielhallen, die jetzt aber alle geschlossen sind. Auch McDonalds und Subway haben schon geschlossen. Ansonsten sind sehr viele Russen hier.

Blick auf unsere Badebucht.



 

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