16.11.2014, Sonntag
Gestern hatten wir uns in einer Taverne erkundigt, was es
hier Interessantes gibt. Es gibt einen markierten Wanderweg in die Nachbarbucht
zum Örtchen Maridaki.
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| Am Strand von Tsoutsouros |
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| Tsoutsouros |
Am westlichen Ortsende von Tsoutsouros beginnt der
Wandersteig. Nach etwa 15 Minuten sehen wir zwei Seehunde unten an den Felsen
durchs Wasser schwimmen und miteinander spielen.
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| Zwei Seehunde im Wasser |
Phantastisch! Wir suchen auf
dem Wasser nach weiteren Tieren, finden leider keine. Nach einer Stunde hoch-
und runterwandern mit unglaublichen Ausblicken in die Tiefe kommen wir im
Nachbarörtchen an. Fotos gibt es bis auf eines keine, da aus nicht
nachvollziehbaren Gründen das High-End-Smartphone, beim Versuch ein Video mit den Seehunden
aufzunehmen, abstürzt. Nicht in die Tiefe, sondern im System.
17.11.2014, Montag
Nach drei Nächten in Tsoutsouros wird es Zeit weiter zu
ziehen. An der Küstenstraße entlang: Berge, Einblicke in Buchten, Schluchten
und Hochebenen, Serpentinen, bis auf über 600 m Höhe. Wir Flachlandtiroler
nehmen diese Bilder in uns auf. Riesige Plastikgewächshauskomplexe stören zwar
manchmal das Bild und zeigen uns, dass es hier nicht nur Natur gibt. Die
Wachstumsbedingungen sind durch die Temperaturen ideal und nur vom Tourismus
kann man hier nicht leben.
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| Tolle Bergwelt |
In Sidonia finden wir am Strand neben Tamarisken einen Platz
mit Dusche. 24°C, Sonnenschein, ruhiges
Meer. Kein Touristenort, obwohl es einige Pensionen mit Appartements gibt. Hier
wird das Auskommen zum größten Teil mit den Gewächshäusern verdient.
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| Felsenwelt bei Sidonia |
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| Wir nennen es das U-Boot vor Sidonia |
18.11.2014, Dienstag
Von Sidonia über Mirtos am Meer entlang nach Makri Gialos.
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| Mirtos, ein schöner Ort |
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| Das gibt es in Makri Gialos |
19.11.2014, Mittwoch
Mit Angelika und Bernd haben wir uns auf dem Campingplatz
Koutsounari verabredet. Zwei Tage wollen wir hier bleiben, eventuell Wäsche
waschen, natürlich baden und köstliches kretisches Olivenöl kaufen. Als wir
ankommen ist alles offen und keiner da, der uns einweisen kann. Wir fahren nach
vorn bis kurz vor den Strand stellen uns hin, quatschen stundenlang mit den
schwäbischen Nachbarn und nach einer weiteren Stunde sind A&B auch da. Freude,
nach über einer Woche Enthaltsamkeit von unseren mitreisenden Freunden.
Am Strand vor dem Campingplatz treffen wir die drei
polnischen Wohnmobile aus Tsoutsouros wieder. Sie haben sich für die Kretareise
übers Internet verabredet und sind seit langer Zeit gemeinsam unterwegs. Sehr
nette Leute.
20.11.2014, Donnerstag
Mit den Rädern nach Ierapetra, zum Lidl, eine WIFI-Antenne
kaufen, funktioniert wunderbar und erweitert die Reichweite von WIFI-Hotspots
ungemein. Durch die Stadt und den Hafen. Das hier ist die südlichste Stadt
Europas. Warm, südlich, lebenswert! Klasse.
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| Wir sind in der südlichsten Stadt Europas |
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| Im Hafen von Ierapetra |
Autofahrer: an einem Spar-Supermarkt beobachten wir das
Wesen kretischer Autofahrer. Ein großer Nissan-Allrad startet von hinten rechts
und fährt über den Parkplatz zur Ausfahrt, etwas später startet ein kleiner
Suzuki-PKW von links. Es kommt wie zu
erwarten, als der Nissan vorbei ist, fährt die Susi ihm hinten rein.
Blechschaden bei beiden. Beide steigen aus, es entspinnt sich ein Gespräch,
etwas aggressiv, aber doch gar nicht so aggressiv wie vermutet. Es werden keine
Versicherungsdaten ausgetauscht, beide gucken ein bisschen blöd in die Gegend
und fahren dann auseinander. Schadensbegleichung auf „kretisch“.
21.11.2014, Freitag
Baden, Wohnmobil säubern, alles für die bevorstehende Reise
verstauen, Wasser auffüllen, bezahlen und Olivenöl kaufen: 3 € pro Liter und 1
€ für die Metallbüchse. Aber versprochen, es schmeckt wirklich lecker, wir
meinen, es ist das beste Olivenöl, was wir bisher hatten.
In den Norden in die Nähe von Zorbas Beach, hier übernachten
wir.
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| Auf dem kurzen Weg an die Nordküste: Kloster zum heiligen Georg |
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| Hier gibt es Butterbrot, für die die´s lesen können. |
22.11.2014, Sonnabend
Morgen früh um acht wollen wir mit der Fähre nach Piräus.
Als wir am Terminal ankommen, erfahren wir, dass das was im
Internet steht nicht stimmen muss. Es gibt in dieser Jahreszeit nur
Nachtfähren. Die nächste geht um 21 Uhr heute Abend.
Die nehmen wir. Nach Iraklion zum Grünen Markt und in die
Innenstadt zum Bummeln, einfach nur schön, südliches Flair.
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| Grüner Markt in Iraklion |
Auf der Herfahrt hatten wir auf dem Deck übernachtet. Das
wollen wir uns nicht nochmal antun. Wir lassen uns an Deck in unserem Wohnmobil
einschließen und verbringen hier die Nacht. Das ist zwar verboten, aber um
vieles bequemer als auf dem Fußboden oder in den Pullmannsesseln oben an Deck.
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| Unsere Fähre |
Angelika und Bernd haben wegen des Familienhundes Lola eine
Kabine genommen. Per SMS hat Bernd mir die Zugangsdaten zum WLAN-Netz der Fähre
gefunkt, so dass ich nachher unseren Bericht veröffentlichen kann.
Eine Stunde sind wir jetzt auf See. Die Deckwache hat direkt
hinter unserem Wohnmobil ihren Ruheplatz. Die
Fähre schlingert etwas, Wellen schlagen gegen die Bordwand und verursachen
Geräusche und wir können, wegen der Deckwache, nicht unseren herunter geladenen
Film ansehen. Nachher sollte ich auch nicht so laut schnarchen. Obwohl, warum
nicht.?!


























































