01.11.2014, eine Höhenwanderung –
einmal durch die Hölle bis nach Sougia
Kurze
Absprache mit P&D zu heutigen Verfahrensweise. Petra hat starke bedenken ob
sie die Wanderung durchhält. Ich auch! Trotzdem, ich will!!!
Dieter wird
gemeinsam mit Petra unser WOMO nach Sougio bringen. Sie starten von dort und
wir von Paleochora.
10:00 Uhr
Start am Anfang an einer staubigen Schotterpiste.
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| eine Stunde Schotterpiste |
Nach gut einer Stunde
erreichen wir Sandy Beach, die letzte Versorgungsmöglichkeit vor dem Berg.
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| Sandy Beach |
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| Ein interessanter Pool bei Sandy Beaqch |
Wir
folgen den Gelb/Schwarzen Markierungen. Es geht munter rauf runter über
unebenen Untergrund. Kurz vor dem Aufstieg gibt es noch eine kleine Badebucht.
Ich hätte gut Lust zum Baden. Aber wir wollen die Wanderung komplett schaffen.
Also weiter. Der Anstieg ist steil und es bläst ein starker Wind. Der Pfad ist
schmal und Angelika hangelt sich ängstlich an der Felswand entlang. Nach ca.
200 Höhenmetern haben wir es zunächst geschafft, haben den Kamm des Krokodils,
so nennen die Einheimischen Berg, erreicht und sind bereits 4,5 h unterwegs.
Von P&D ist weit und breit nichts zu sehen. Wir durch wandern die Hochebene
und genießen die An- und Aussichten.
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| Auf steinigem Wege nach oben |
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| Selfi von geschafften Wanderern |
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| Eine Landschaft zum Verlieben |
Der Abstieg
nach Lissos ist mit Steinmännchen und gelbschwarzen Punkten, Kringel und
Pfeilen markiert, so dass Verlaufen beinahe nicht möglich ist.
Kurz vor
dem Abstieg nach Lissos treffen wir auf P&D im Wald. Da sind wir bereits
über 5 h Stunden unterwegs und ich stelle mir die Frage wie sie das noch im
Tageslicht schaffen wollen. Kurzer Plausch und jeder geht weiter. Nun wird es
heftig. Abwärts über schmalste Pfade, mehr rutschend und Halt suchend, hangeln
wir und den Berg hinab.
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| Olivenbaum unten in der Lissos-Ebene |
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| Lola´s Lieblingsfeinde |
Ziegen
säumen unseren Weg welche Lola zu heftigsten Reaktionen animieren. Lola kläfft
eine im Weg stehende Ziege an, diese senkt den Kopf und kracht mit Wucht auf
Lolas Kopf, was diese nicht erschüttert und wieder zum Angriff auf diese Zicke
geht, während diese wieder mit gesenktem Kopf ebenfalls zu Angriff übergeht. Um
unseren kampferprobten, mutigen Hund zu schützen ziehe ich an der Leine und
bringe meinen „Helden“ in Sicherheit und vertreibe die Ziege.
In Lissos,
einem scheinbar restlos verlassenem Dorf, verlaufen wir uns kurzzeitig, finden
aber den Weg aus der Tiefebene. Nun noch mal den Berg entlang einer
Ausgrabungsstelle über steilste Pfade mit hohen Stufen hinauf. Wir sind
ausgelaugt! Am Bergkamm ist die griechische Fahne an den Fels gemalt.
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| An der senkrechten Wand in Serpentinen steil nach oben |
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| Hochebene |
Wir
vermuten, dass wir dort hin müssen. Wir müssen! Nach einer weiteren gut halben
Stunde sind wir auf der Hochebene vor Sougia. Der Weg über die Hochebene ist
mit seltsam ausgewaschenen Steinen übersät, was das Laufen nicht einfacher
macht. Es dämmert als wir vor dem Abstieg in die Schlucht stehen.
Den Grund der
Schlucht erreichen wir als es bereits dunkel ist. Im diffusen Licht des Mondes
stolpern wir durch den Grund über hohe Stufen abwärts, nicht wissend wie lange
der „Spaß“ noch gehen wird. Eine gute halbe Stunde, die Zeit ist geschätzt da
es zu dunkel zum Uhr ablesen ist, später blinkt uns der Leuchtturm von Sougia
an.
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| Noch ein paar Meter bis zum Wohnmobil |
Geschafft! Fast unverletzt, Angelika musste noch ihren obligatorischen
Sturz mit Rippenprellung und Abschürfungen hinlegen, sind wir nach 8 Stunden und 45 Minuten völlig
erschöpft in unserem WOMO. Nun noch eine Dusche am Strand, etwas essen, viel
trinken und dann liegen wir bereits 20:00 Uhr im Bett. Heftigste Muskelkrämpfe
lassen und kurz nach dem Einschlafen wach werden, erst ich, dann Angelika und
dann nochmals ich. Um 23:00 Uhr parke ich das Auto wegen des heftigen Sturms um
und dann können wir bis 8:00 Uhr des
nächsten Tages schlafen.













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