28.10.2014, Dienstag
Am frühen Morgen weckt uns die vom Peloponnes ankommende
Fähre. Im Internet und auch sonst wo gibt es für diese Fährlinie keine
Hinweise. Im Laufe des Tages kommt ein Schweizer Wohnmobil. Es ist morgen die
letzte Fähre, die in diesem Jahr über die Inseln Kithira und Antikithira nach
Githio ablegt.
![]() |
| Im Hafen von Kastelli |
Hier im Hafen von Kastelli haben wir offenes Internet, so
dass der nächste Blog veröffentlicht werden kann. Gegen 12.00 Uhr kommen wir
los.
Über die Berge in die nächste Bucht an der Westküste Kretas.
Bernd war vorgefahren, kommt uns entgegen und meint diese Bucht ist für uns
eher nicht geeignet. Recht hat er, von oben sehen wir eine Bucht mit jeder
Menge Plastikland, riesige Gewächshauskomplexe mit Plastebespannung.
Auch wir drehen um und fahren weiter in Richtung Sfinari wie
vorher verabredet. Kurz vor Sfinari erreicht uns ein Anruf von Bernd. Sie
befinden sich auf der Hauptstraße und haben einen Platten. O.k. wir kommen
gleich. Also weiter die Hauptstraße fahren. Bis Sfinari sehen wir kein
Wohnmobil mit einem Floß hinten drauf. Dann eben auf der Hauptstraße weiter.
Kein Wohnmobil, überall kein Wohnmobil. Wir versuchen anzurufen, keiner geht
ran, nur der Anrufbeantworter. Bis nach Kampos weiter durch die Berge. Hier in
Kampos halten wir neben einer Destille an und erkundigen uns nach einem vor
kurzem vorbei gefahrenen Wohnmobil. Als erstes bekommen wir beide, Petra und
ich, frisch gebrannten Raki. Alle Arbeitsgänge bekommen wir erklärt, müssen
nochmal kosten, fotografieren und nehmen ein Video auf. Frisch gebrannte
Kastanien gibt’s dazu, einfach lecker. Die Verständigung funktioniert über
Gesten, Fotos vom Fotoapparat, bruchstückhaftem Englisch und es funktioniert
sogar.
![]() |
| Petra beim Raki verkosten |
Endlich klappt die Verbindung mit Bernd. Der Reifen ist mit
Unterstützung hilfsbereiter einheimischer Männer gewechselt. Angelika und Bernd
sind allerdings nicht vor uns, sondern weit hinter uns. Bei der Rückfahrt aus
der Bucht sind wir im Ort ein paar hundert Meter unterschiedliche Strecken und
damit aneinander vorbei gefahren. Wir warten und fahren ab Kampos weiter in
Richtung Südwesten nach Elafonisi. Küstennah hoch auf über 500 Meter mit
phantastischen Ausblicken auf Berge, Täler und Meer.
In Elafonisi ist es so wie es uns erzählt und beschrieben
wurde. Südseefeeling, flache breite Sandbuchten, Felsen im Wasser wie hin
dekoriert. Die Natur macht immer noch die kitschigsten Bilder!
![]() |
| Elefonisi |
29.10.2014, Mittwoch
Aufwachen, Morgenbad in der noch menschenleeren Traumbucht.
In der Nacht hatte es geregnet, gedonnert und geblitzt, in der Früh ist es
sonnig mit gelegentlichen Wolken.
Im Laufe des Tages kommen immer mehr Badegäste, so, dass es
angenehm voll wird. Strandkantinen haben noch auf, Taverne und Verkaufsstelle
im Ort auch. Die Saison geht allerdings zu Ende und am Wochenende werden
weitere Einrichtungen schließen.
Hier bleiben wir etwas länger!
![]() |
| Beim Durchwaten zur vorgelagerten Insel |
30.10.2014,
Donnerstag
Wandern in den Klippen.
Zum Einkaufen hoch in den Ort. Wir wollen Mineralwasser
holen. Wasser ist ausverkauft. Morgen ist der letzte Tag der Saison.
Am Nachmittag fahren Angelika und Bernd zurück nach
Kastelli. Morgen am Freitag wollen sie ihren Reifen reparieren lassen und
notwendige Dinge im Internet-Shop erledigen.
31.10.2014, Freitag
Das Wochenende besteht bevor, wir müssen in einem größeren
Ort einkaufen und tanken.
![]() |
| Vorher noch ins Kloster auf den Klippen |
Rund 40 km durch die Berge vom Süden der Insel bis in
den Norden, auch nach Kastelli. Hier treffen wir unsere Mitreisenden.
Reifenreparatur und Internet-Cafe waren innerhalb einer Stunde erledigt.
Zurück in den Süden nach Paleochora. Von hier aus fahren die
Fähren zu schwer von Land aus zugänglichen Küsten- und Touristenorten. In der
Saison täglich und im Winter wohl nur 1x die Woche. Am Abend zum Pizza essen und Wein trinken in
eine der schönen Tavernen an der Hafenpromenade. Hier im Ort gibt es alles was
man als Wohnmobilist so braucht, wir hätten nicht nach Kastelli fahren müssen.
![]() |
| Bucht von Paleochora |












Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen