Donnerstag, 6. November 2014

Herbst 2014 - 10 Kastelli, Destille, Elafonisi, Paleochora



28.10.2014, Dienstag

Am frühen Morgen weckt uns die vom Peloponnes ankommende Fähre. Im Internet und auch sonst wo gibt es für diese Fährlinie keine Hinweise. Im Laufe des Tages kommt ein Schweizer Wohnmobil. Es ist morgen die letzte Fähre, die in diesem Jahr über die Inseln Kithira und Antikithira nach Githio ablegt. 

Im Hafen von Kastelli
Hier im Hafen von Kastelli haben wir offenes Internet, so dass der nächste Blog veröffentlicht werden kann. Gegen 12.00 Uhr kommen wir los.

Über die Berge in die nächste Bucht an der Westküste Kretas. Bernd war vorgefahren, kommt uns entgegen und meint diese Bucht ist für uns eher nicht geeignet. Recht hat er, von oben sehen wir eine Bucht mit jeder Menge Plastikland, riesige Gewächshauskomplexe mit Plastebespannung.

Auch wir drehen um und fahren weiter in Richtung Sfinari wie vorher verabredet. Kurz vor Sfinari erreicht uns ein Anruf von Bernd. Sie befinden sich auf der Hauptstraße und haben einen Platten. O.k. wir kommen gleich. Also weiter die Hauptstraße fahren. Bis Sfinari sehen wir kein Wohnmobil mit einem Floß hinten drauf. Dann eben auf der Hauptstraße weiter. Kein Wohnmobil, überall kein Wohnmobil. Wir versuchen anzurufen, keiner geht ran, nur der Anrufbeantworter. Bis nach Kampos weiter durch die Berge. Hier in Kampos halten wir neben einer Destille an und erkundigen uns nach einem vor kurzem vorbei gefahrenen Wohnmobil. Als erstes bekommen wir beide, Petra und ich, frisch gebrannten Raki. Alle Arbeitsgänge bekommen wir erklärt, müssen nochmal kosten, fotografieren und nehmen ein Video auf. Frisch gebrannte Kastanien gibt’s dazu, einfach lecker. Die Verständigung funktioniert über Gesten, Fotos vom Fotoapparat, bruchstückhaftem Englisch und es funktioniert sogar.
Petra beim Raki verkosten
 
Endlich klappt die Verbindung mit Bernd. Der Reifen ist mit Unterstützung hilfsbereiter einheimischer Männer gewechselt. Angelika und Bernd sind allerdings nicht vor uns, sondern weit hinter uns. Bei der Rückfahrt aus der Bucht sind wir im Ort ein paar hundert Meter unterschiedliche Strecken und damit aneinander vorbei gefahren. Wir warten und fahren ab Kampos weiter in Richtung Südwesten nach Elafonisi. Küstennah hoch auf über 500 Meter mit phantastischen Ausblicken auf Berge, Täler und Meer.

In Elafonisi ist es so wie es uns erzählt und beschrieben wurde. Südseefeeling, flache breite Sandbuchten, Felsen im Wasser wie hin dekoriert. Die Natur macht immer noch die kitschigsten Bilder!

Elefonisi
 
29.10.2014, Mittwoch

Aufwachen, Morgenbad in der noch menschenleeren Traumbucht. In der Nacht hatte es geregnet, gedonnert und geblitzt, in der Früh ist es sonnig mit gelegentlichen Wolken.

Im Laufe des Tages kommen immer mehr Badegäste, so, dass es angenehm voll wird. Strandkantinen haben noch auf, Taverne und Verkaufsstelle im Ort auch. Die Saison geht allerdings zu Ende und am Wochenende werden weitere Einrichtungen schließen.

Hier bleiben wir etwas länger!



Beim Durchwaten zur vorgelagerten Insel

 

 30.10.2014, Donnerstag

Wandern in den Klippen.

Zum Einkaufen hoch in den Ort. Wir wollen Mineralwasser holen. Wasser ist ausverkauft. Morgen ist der letzte Tag der Saison.

Am Nachmittag fahren Angelika und Bernd zurück nach Kastelli. Morgen am Freitag wollen sie ihren Reifen reparieren lassen und notwendige Dinge im Internet-Shop erledigen.

 

31.10.2014, Freitag

Das Wochenende besteht bevor, wir müssen in einem größeren Ort einkaufen und tanken.
Vorher noch ins Kloster auf den Klippen
 
Rund 40 km durch die Berge vom Süden der Insel bis in den Norden, auch nach Kastelli. Hier treffen wir unsere Mitreisenden. Reifenreparatur und Internet-Cafe waren innerhalb einer Stunde erledigt. 

Zurück in den Süden nach Paleochora. Von hier aus fahren die Fähren zu schwer von Land aus zugänglichen Küsten- und Touristenorten. In der Saison täglich und im Winter wohl nur 1x die Woche.  Am Abend zum Pizza essen und Wein trinken in eine der schönen Tavernen an der Hafenpromenade. Hier im Ort gibt es alles was man als Wohnmobilist so braucht, wir hätten nicht nach Kastelli fahren müssen.

Bucht von Paleochora

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