Mittwoch, 2. April 2014

13. Neptungrotte - Alghero - Capo Falcone


29.03.2014, Sonnabend
Baden im Meer, das Wasser ist immer noch sehr kalt. Zum wach- und sauberwerden reicht es aber, schwimmen ist nicht drin. Das Salz auf der Haut wird mit einer 2-Liter-Wasserflasche abgespült.
Mit dem Auto zur Grotte Nettunu - Neptungrotte. Wir nehmen den Landweg. Zum Pakplatz am Capo Caccia, Tickets kaufen (13 € pro Person) und dann die 656 Treppenstufen der Escala del Cabirol, einer direkt in den Fels gehauenen komfortablen Treppe hinunter bis auf Meereshöhe. 656 Treppenstufen ruter und dann wieder hoch, das kann ganz schön in die Knie gehen. Wir nehmen unsere "Bambus"wanderstöcke mit und gehen langsam.  Resultat: keine Knieprobleme.
Die Neptungrotte ist sehr gut ausgeleuchtet. Von dem 3 bis 4 km langen Höhlensystem sind 500m für die Touristen erschlossen. Um einen Lagunensee herum gruppieren sich die einzelnen Säle mit herrlichen Tropfsteingebilden. Es ist für uns die bisher schönste Grotte, die wir gesehen haben.

Treppe nach unten






Wieder oben am Capo Caccia genießen wir bei einem Bier und einer Cola den Blick über die Bucht.
Wir beschließen, den Stellplatz heute nochmals zu besuchen. Gestern standen wir in der Mittagspause vor dem verschlossenen Tor, vielleicht, wenn wir heute etwas später dran sind?
Genau so ist es, wir werden freuendlich herein gelassen. Für drei Nächte werden wir hier bleiben. Ein französisches und ein schweizer Wohnmobil sind auch noch da. Was wichtig ist, auch eine Waschmaschine!
40°36'23,1"N, 08°16'29,8"E; 15€ pro Nacht mit Strom, Waschmaschine vorhanden
30.03.2014, Sonntag
Wäsche waschen, zum Trocknen aufhängen und dann ab in die Stadt. Ein tolles Flair.
Um 14.00 Uhr müssen wir zurück sein, da der MDR das Fußballspiel TSG Neustrelitz gegen den 1. FC Magdeburg überträgt. Auf dem Rückweg kommen wir an einem, Gaststätte würde ich nicht sagen, Verkaufsstand mit Partyzelten vorbei. Hier gibt es 12 Ricci für 6€. Die Seeigel haben viel größeren  Rogen und Milch. Sieht lecker aus und wir sind überredet. Seeigel essen. Jetzt beim zweiten Mal sind wir geübter und es schmeckt uns wieder sehr gut.
Ricci - Seeigel

Ricci schmeckt nicht nur uns

Zurück zum Stellplatz. Den Anpfiff heben wir nicht gesehen, nur die ersten 4 Minuten verpasst. Ja und dann Fußballkrimi - 2:1 für die TSG am Schluss. Wenn das so weiter geht, dann wird es sehr teuer für den Haushalt der Stadt Neustrelitz.
31.03.2014, Montag
Mit den Rädern durch die Umgebung und wieder nach Alghero hinein. Die Geschäfte haben auf und die Stadt ist nochmal anders belebt. Italienische, sardische Gelassenheit.
Alghero - Kirche in der Innenstadt




Auf der Promenade

01.04.2014, Dienstag
Über die aufgegebene Bergarbeitersiedlung Argentiera (Silberstadt) hoch zum Capo Falcone.
Argentiera macht den Eindruck einer Geisterstadt obwohl hier mit Kofinanzierung der EU ein Mineralienmuseum in den alten Gebäuden entstehen soll. Einige Häuser der ehemaligen Siedlung sind zu Ferienwohnungen ausgebaut, andere vermitteln Morbidität. Der Strand ist feinkiesig, wir bewundern den glänzenden Schieferstein, der hier vorkommt. Silber, Blei und Zinn wurden hier abgebaut. Auf den Bergen rumkraxeln und den Ausblick genießen.
Geisterstadt, hier wirds mal ganz schick - siehe Dächer

Bucht von Argentiera


Weiter nach Stintino in den Touristenhafen. Hier erfragen wir eine Bootsverbindung zur vorgelagerten Insel Asinara. Die gibt es, aber zwei Personen plus Räder kosten 60€. Wir entscheiden spontan dass wir morgen keine Lust zum Boot und Fahrrad fahren haben.
An der Uferstraße finden wir einen geraden Parkplatz mit Meeresblick. 40°58'01,2"N, 08°12'25,7"E
Unter uns feinster flacher Sandstrand, leider mit kleinen Quallen im Wasser, so dass ein Morgenbad nicht in Frage kommt.

Unterwegs - weißer Kieselstrand mit hinter liegender Salzlagune

Am Capo Falcone
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